Banken vs. Verbraucher

Man sollte meinen, dass bei der derzeitigen Notenbankpolitik, die Verbraucherbanken ein Interesse daran haben, Verbrauchern Kredite zu vermitteln. Doch stattdessen haben sie nur Interesse daran, Großverdienern weiterhin riskante Aktienpakete zu vermitteln.
Kleinunternehmern, die gerade wegen der günstigen Zinspolitik jetzt investieren müssten, werden keine Kredite vermittelt, weil den Banken zu häufig das Risiko zu hoch erscheint. Was für ein hanebüchener Unsinn. Sie zahlen lieber Strafzinsen auf ihre Einlagen, statt mit Krediten an Kleinunternehmer Geld zu verdienen.
Solange die Banken vor Ort nicht in der Lage sind, die europäische Zinspolitik in Taten umzusetzen, kann die europäische Notenbank tun was sie will. Mir scheint als würde es Zeit, dass der Staat endlich eine Reihe dieser Banken in die Pleite gehen lässt, damit die verbleibenden sich wieder darauf besinnen können, wofür sie eigentlich da sind: nicht jenen das Geld zu vermehren, die schon welches haben, sondern jenen welches zu leihen, welche keines haben oder mehr als sie haben für Investitionen benötigen.

Erkenntnis des Tages: Flucht und Vertreibung

Es gibt leider viel zu viele Deutsche, deren Großeltern ihnen viel zu wenig davon erzählt haben, wie es denn so war im Krieg und dann, aus der Heimat vertrieben zu werden. Wie das so ist, wenn man von heute auf morgen all seine Habe zurück lassen muss, um mit dem was man in den Händen tragen kann, wenn die Kinder selbst noch Kraft zum Laufen haben, um sein Leben zu laufen, mit der täglichen Angst vor Tod oder vielleicht schlimmerem.
Es gibt zu viele, die aus Angst, dass ihnen von ihrem Wohlstand etwas weg genommen werden könnte, allen Ernstes anderen weder ein Dach über dem Kopf noch eine sichere Bleibe gönnen.
Doch diese vielen haben nicht verstanden, dass sie gar keine Wahl haben, denn die Flüchtlinge werden kommen egal, ob es uns passt oder nicht. Legal, illegal, dass ist denen scheißegal, denn sie handeln nach dem uralten Spruch, den schon die Bremer Stadtmusikanten prägten:
> Etwas besseres als den Tod finden wir überall.
Wer dem Tod so ins Gesicht geblickt hat, wie die Menschen aus Syrien und Afrika, die hier bei uns ankommen, der lässt sich von keinem Gesetz oder Stacheldraht aufhalten. Wir haben gar keine andere Möglichkeit, als, anstatt uns mit dem „ob“ aufzuhalten, uns schnellstmöglich mit dem „wie“ zu beschäftigen. Wie bringen wir diese Menschen menschenwürdig unter und wie schaffen wir ihre Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft.
Jeder Politiker, der noch immer mit den Ressentiments der Deutschen spielt, hat weder seine eigene Verantwortung, noch unsere gesellschaftliche Herausforderung voll verstanden. Wir können diesen Flüchtingstrom nicht IN EUROPA stoppen.
Was hat uns denn zu dem gemacht was wir sind? Was hat uns unseren Wohlstand gebracht? Unsere Religion allein? Unsere Hautfarbe? Nein. Die Erkenntnis miteinander zu Handeln, Waren zu tauschen, statt uns zu bekriegen.
Die Erkenntnis heißt:
> Nur wenn es meinem Nachbarn gut geht, geht es mir auch gut.

Was unterscheidet …

… Hauptschüler von 3er Abiturienten und diese gemeinsam von 1er Kandidaten?

Es sagt
* der Hauptschüler: „Ich hätte bis morgen irgend so ein Buch über Liebe lesen sollen“
* das 3er Abi: „Ich muss bis morgen noch die letzten Seiten von „Kabale und Liebe“ lesen.
* das 1er Abi sagt: „Diesen Schinken von Schiller hatte ich am ersten Wochenende durch, nachdem wir ihn bekommen hatten.“

Es sind nicht nur die Möglichkeiten, die gute von schlechten Schülern unterscheiden, es sind eben auch die Prioritäten, die sie setzen, selbst wenn sie sich in der Beurteilung des Stoffes einig sind.